Hintergrundinformationen Udo Bullmann
Udo Bullmann (* 8. Juni 1956 in Gießen) ist ein deutscher SPD-Politiker und seit 1999 SPD-Europaabgeordneter für Hessen in der Fraktion der europäischen Sozialdemokraten (SPE) des Europäischen Parlamentes.
Ausbildung
Bullmann studierte Politikwissenschaft, Soziologie, öffentliches Recht sowie Ökonomie. Er promovierte 1988 zum Dr. rer. soc. und war als Wissenschaftlicher Assistent der Universität Gießen (1989-1996) sowie Stipendiat der Deutschen Forschungsgemeinschaft (1994-1997) tätig. Bullmann betätigte sich daneben auch als Erfinder und entwickelte einen matt scheinenden Autolack. Er war Visiting Research Fellow am Department of Government der Universität Strathclyde/Glasgow (1994-1998). Bis zur Wahl in das Europäische Parlament war er Hochschuldozent und Jean-Monnet-Professor für Europastudien („Studies on European Integration“) an der Justus-Liebig-Universität Gießen (1998-1999).
Politischer Werdegang
Seit 1975 ist Bullmann Mitglied der SPD und engagierte sich bis 1991 überwiegend bei den Jungsozialisten, deren hessischer Landesvorsitzender er zuletzt war. 1999 wurde Bullmann in das Europäische Parlament gewählt, nachdem er 1994 noch Ersatzkandidat von Willi Görlach war. Seit Mai 2003 ist er stellvertretender Vorsitzender der SPD-Gruppe im Europäischen Parlament. Daneben bewährte sich Bullmann in der evangelischen Friedensbewegung, der er in seiner mittelhessischen Heimat angehörte.
Bullmanns Schwerpunkte sind Wirtschaft und Beschäftigung, die EU-Lissabon Strategie, europäischer Finanzdienstleistungsmarkt, sowie Entwicklungs- und Regionalpolitik.
Textquelle: Seite „Udo Bullmann“. In: Wikipedia, Die freie Enzyklopädie. Bearbeitungsstand: 25. März 2009, 00:08 UTC. URL: http://de.wikipedia.org/w/index.php?title=Udo_Bullmann&oldid=58285751 (Abgerufen: 1. April 2009, 09:35 UTC)
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