SPD spielt auf Zeit nach Sachsen-Anhalt-Wahl
In Sachsen-Anhalt hat die CDU klar die Mehrheit errungen. Ebenso klar ist die SPD nur auf den dritten Platz hinter der Linkspartei gelandet. So deutet eigentlich alles ganz klar auf eine Weiterführung der Regierung aus CDU und SPD. (Ergebnis der Wahl in Sachsen-Anhalt - Klick)
Schließlich hat Jens Bullerjahn vor der Wahl, aber auch am Wahlabend betont, dass er keinen Ministerpräsident aus Reiher der Linken wählen würde. Genau dies würde aber Anspruch der Linkspartei in einem Rot-Roten Bündnis sein, da die Linke schließlich rund 2% mehr Stimmen erhalten hat, als die Sozialdemokraten.
Trotzdem ziert sich Jens Bullerjahn. Er möchte sich mit seiner Partei am heutigen
Montagabend in Magdeburg treffen und dort entscheiden, „was da geht und was nicht geht."
Ob dies an der Stimmung in der SPD am Wahlabend lag? Man konnte in den Gesichtern der Sozialdemokraten deutlich die Enttöuschung sehen. Erwartet war hier, dass die SPD vor der Linken landet, lag man doch in Umfragen gleichauf und hoffte auf Rückenwind von Scholz, Atomdebatte etcpp. Herausgekommen ist schließlich nur der dritte Platz. Die aktuellen Geschehnisse kam lediglich den Grünen zugute.
Vielleicht liegt in der Zurückhaltung der SPD in Sachsen-Anhalt aber auch in der Wahltaktik begründet. Schließlich will die SPD mit einem Zusammengehen mit der CDU keine Signale in dieser Richtung setzten. In Baden-Württemberg und Rheinland-Pfalz kämpft man schließlich noch gegen die Union. Wenn dem so ist, dann wird sich die Aufnahme der Koalitionsverhandlungen wohl noch um eine Woche verzögern.
Textquelle: Koalitionsgespräche in Sachsen-AnhaltCDU beklagt „Eiertanz“ der SPD - focus.de, zugegriffen am 21.03.2011
Kommentare zu diesem Artikel
wir müssen den schwarz gelb regierung die quittung verteilen!
egal was kommt aber bitte keine lüge und macht gier regierung! geht wählen das ist diesmal unsere chance 21.03.2011 13:36:18