Brauchen die Grünen einen Kanzlerkandidaten
Die Grünen stehen bei derzeit 24% der Stimmen - zumindest laut Umfrageergebnissen von Forsa. Damit sind die Grünen auf Augenhöhe mit den Sozialdemokraten und zusammen mit der SPD weit vor der Regierungskoalition aus CDU/CSU und FDP.
Trotzdem lehnt Grünen-Chefin Claudia Roth eine Diskussion um einen möglichen Kanzlerkandidaten ab. "Stimmungen sind keine Stimmen", sagte die Parteichefin.
Vor zu großer Euphorie warnt auch Schleswig-Holsteins Grünen-Fraktionschef Robert Habeck.
Gleiche Stimmen kommen aus der SPD, welche unken, dass eine Kanzlerkandidatur gleiche Auswirkungen haben könnte wie die von Guido Westerwelle für die FDP im Jahr 2002. In diese Kerbe schlägt z.B. der SPD-Politiker Opperman.
Dabei muss man allerdings feststellen, dass die FDP niemals auf Augenhöhe mit der Union war. So wäre für mich eine Kanzlerkandidatur der Grünen lediglich eine Anpassung an die Realität. Spätestens wenn die Grünen die SPD in den Umfragewerten überholt sollte auch ein Kanzlerkandidat präsentiert werden. Schließlich ist es üblich, dass die stärkste Partei den Kanzler stellt.
Bundestagswahl: Kanzler? SPD warnt Grüne vor Westerwelle-Effekt
Trotz guter Umfragwerte sollten die Grünen keinen Kanzlerkandidaten aufstellen, meint SPD-Politiker Opperman. Er verweist auf das Beispiel FDP. ...
Textquelle: WELT ONLINE, eingegriffen am 24.09.2010
Grünen-Chefin will nicht über Kanzlerkandidatur spekulieren
Angesprochen auf die Chance eines grünen Kanzlerkandidaten, sagte Habeck: "Von der FDP zu lernen heißt, es nicht wie die FDP zu machen. ...
Bild- und Textquelle: AFP, eingegriffen am 24.09.2010
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