Aktion gegen Nazigruppe HNG
Hinter der Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren Angehörige e.V. (HNG) steht die derzeit größte und einflußreichste Naziorganisation in Deutschland. Die 550 Mitglieder kümmern sich um Rechtsextreme während und nach ihrer Haft. Dabei stellt die HNG durch ihre Propagandaarbeit ein massives Problem bei der Resozialisierung Rechtsextremer Gefangener dar.
Die HNG stellt in der Neonaziszene eine Plattform für die ansonsten zersplitterten Gruppen dar. Zu den Treffen der HNG stellen sich regelmäßig die Führungskader der Freien Kamaradschaften, der NPD, von Blood and Honour und anderen faschistoiden Gruppen ein.
Ziel der HNG ist es diese Gruppen zu vereinen und gemeinsam gegen den Staat vorzugehen.
Das Bundesinnenministerium prüft ein Verbot der HNG. In diesem Zuge wurden heute bundesweit Wohnungen durchsucht und Beweismaterial beschlagnahmt.
"Die heutigen Durchsuchungen werden zeigen, ob sich unser Verdacht bestätigt und sich die HNG in aggressiv-kämpferischer Weise gegen die verfassungsmäßige Ordnung richtet", sagte Innenstaatssekretär Klaus-Dieter Fritsche in Berlin.
Wir hoffen auf ein baldiges Verbot und eine Zerschlagung der Gruppe.
Bundesinnenministerium: Razzien bei Neonazi-Organisation
Das Bundesinnenministerium geht seit Dienstagmorgen in mehreren Bundesländern gegen eine rechtsextremistische Gruppierung vor. Seit 6.00 Uhr wurden Räume von Angehörigen der Hilfsorganisation für nationale politische Gefangene und deren ...
Textquelle: RP ONLINE, zugegriffen am 07.09.2010
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