Die letzte Front des kalten Krieges
Die Konfrontation des Kapitalismus mit dem Kommunismus ist seit Jahren zugunsten des Kapitalismus entschieden. Der kalte Krieg mit Wettrüsten, Abhörstationen und Atomübungen ist eigentlich mit dem Fall der Berliner Mauer Geschichte. Weltweit - nur nicht in Korea.
Zwischen dem kapitalistischem Südkorea und dem kommunistischen Nordkorea kommt es auch heute noch zu Spannungen und Aktionen, die jederzeit den kalten Krieg dort in einen heißen verwandeln können. Wie zuletzt das Abschießen eines südkoreanischen Marineboots durch Nordkorea, bei dem 46 Menschen den Tod fanden.
Ausgerechnet hier wollen USA und Südkorea ab Sonntag ein Manöver abhalten, das eine abschreckende Wirkung auf Nordkorea haben soll. Eine irrwitzige Aktion, die im weltabgewandten Nordkorea nur als Provokation verstanden werden kann.
So kommentiert auch Ri Tong Il, ein Abgesandter der Führung in Pjöngjang: "Die Entscheidung, militärische Übungen abzuhalten, ist eine große Gefahr für die Sicherheit in der Region".
Nordkorea: Manöver von Südkorea und USA Gefahr für die Region
Ein nordkoreanischer Regierungsvertreter hat die USA und Südkorea vor dem Abhalten eines gemeinsamen Militärmanövers gewarnt. "Die Entscheidung, militärische Übungen abzuhalten, ist eine große Gefahr für die Sicherheit in der Region", ...
Textquelle: Reuters Deutschland , zugegriffen am 22.07.2010
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