Neues Blutbad im Iran
Bei einem Doppelanschlag vor einer Moschee im Iran sind mindestens 22 Menschen zu Tode gekommen, 160 wurden verletzt.
Zunächst hat sich ein als Frau verkleideter Selbstmordattentäter in die Luft gesprengt. Nachdem sich eine Menschenmege versammelt hatte, zündete ein zweiter Selbstmordattentäter seine Bombe.
Das Attentat wird der radikale Sunniten-Gruppe Dschundallah (Gottessoldaten) zugeschrieben. Deren Anführer Rigi wurde im Juni in Teheran hingerichtet. Zuvor hatte er ausgesagt, dass die Gruppe direkte Kontakte zu den Amerikanern unterhalte. Die Gruppe solle Zwietracht zwischen der schiitischen Bevölkerungsmehrheit und der sunnitischen Minderheit im Iran säen.
Schon kurz nach dem Anschlag wurden im Iran Stimmen laut, welche die USA und Israel für den Anschlag mitverantwortlich machten.
Die USA hat demgegenüber stets bestritten mit der Dschundallah in Kontakt zu sein. Auch wenn an den Gerüchten nichts wahres steckt, werden sich die Beziehungen des Iran zur USA dadaurch nicht verbessern
22 Tote nach Doppel-Selbstmordanschlag im Iran
Nach dem Doppel-Selbstmordanschlag vor einer Moschee im Iran ist die Zahl der Opfer auf 22 gestiegen. Rund 160 weitere Menschen wurden ...
Textquelle: sueddeutsche.de, zugegriffen am 16.07.2010
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