Schwangerenskandal belastet Justizministerin

28.04.2010

In NRW droht der Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter (CDU) kurz vor der Wahl ein Skandal. Frauen (aus Haftanstalten) würden immer wieder in Hand- oder Fußfesseln zum Arzt gebracht. In Einzelfällen seien gar Geburten unter Fesselung der Schwangeren bekannt geworden. Amnesty International bezeichnete diese Praxis als "unmenschlich und erniedrigend".

In NRW, wo es keine Mutter-Kind-Einrichtung für inhaftierte Frauen gibt, muss sich nun die Justizministerin um die Vorwürfe kümmern. 11 Tage vor der Wahl eine unbequeme Frage für die CDU-Ministerin und ein willkommener Skandal für die Oposition.

 

Licht der Welt in Ketten erblicken?

Schwangere Frauen werden nach Vorwürfen einer Gruppen von Ärzten, Hebammen und Psychologen in nordrhein-westfälischen Gefängnissen teilweise menschenunwürdig behandelt. Justizministerin Roswitha Müller-Piepenkötter droht ein erneuter Skandal kurz vor ...

Textquelle: domradio, zugegriffen am 27.04.2010

 

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