Migrantenquote im Öffentlichen Dienst
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer spricht sich für eine Migrantenquote im öffentlichen Dienst aus. Da knapp 20% der in Deutschland lebenden Personen Migranten seien, solle die Quote in dieser Höhe auch im öffentlichen Dienst abgebildet werden.
Das Problem bei der Migrantenquote ist wie bei jeder Quotenregelung, dass hier eine künstliche Regelung geschaffen wird, die unter Umständen nicht über den normalen Markt erreicht werden kann. So ist es natürlich prinzipiell eine gute Überlegung, wenn man mehr Migranten im öffentlichen Dienst integrieren will, aber dies sollte nicht über eine Quote erreicht werden, sondern muss über eine gerechte Auswahl der Beschäftigten erfolgen. Eine Quote ist nur dann zu erfüllen, wenn auch genügend Bewerber mit ausreichender Bildung vorhanden ist.
Einstellungen im öffentlichen Dienst, die lediglich auf Grund einer Quote beruhen, entsprechen meiner Ansicht nach auch nicht dem Grundgedanken des Antidiskriminierungsgesetzes.
Bundesregierung will 20 Prozent Migranten
Jeder fünfte Beschäftigte im öffentlichen Dienst soll nach dem Willen der Bundesregierung ein Zuwanderer sein. "Wir brauchen mehr Menschen aus Zuwandererfamilien im öffentlichen Dienst", sagte die Integrationsbeauftragte der ...
Textquelle: RP ONLINE, zugegriffen am 14.01.2010
Böhmer für Migrantenquote im öffentlichen Dienst
Die Integrationsbeauftragte der Bundesregierung, Maria Böhmer, hat sich für eine Migrantenquote im öffentlichen Dienst ausgesprochen. Jeder fünfte Beschäftigte solle künftig aus einer Zuwandererfamilie kommen, sagte sie der ...
Textquelle: Welt Online, zugegriffen am 14.01.2010
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