Bürgerrechtlerin Poppe vor Herkulesaufgabe

18.12.2009

20 Jahre nach dem Mauerfall bekommt nun endlich auch Brandenburg eine Stasi-Beauftragte. Ulrike Poppe, Bürgerrechterlin in der DDR und selbst Opfer von Stasibespitzelung wurde einstimmig von Brandenburgs Landtag in das Amt gewählt.

 

In Brandenburg wird Poppe viel zu tun haben. Knapp 3000 Mitarbeiter der Stasi arbeiten noch immer in den Landesverwaltungen der "kleinen DDR", wie Brandenburg spöttisch genannt wird. Nur 10% der Landesbevölkerung ist an einer Aufarbeitung interessiert.

 

Die Überprüfung der Mitglieder des Lantags gehört allerdings nicht zu den Aufgaben Poppes. Mindestens 6 von 26 Abgeordneten der Linksfraktion haben als Inoffizielle Mitarbeiter der Stasi zugearbeitet.

 

Brandenburgs Stasi-Beauftragte Poppe Hartnäckig, neugierig, entschieden

Brandenburg war das einzige neue Bundesland, das auf einen Beauftragten für die Stasi-Vergangenheit verzichtete. Jetzt gibt es eine: die Bürgerrechtlerin Ulrike Poppe. VON KAI SCHLIETER Will aufarbeiten: Brandenburgs erste Stasi-Beauftragte Ulrike ...

Textquelle: taz, zugegriffen am 18.12.2009

 

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