Ramelow möchte zugunsten von Rot-Rot-Grün auf MP-Posten verzichten
Als die ersten Ergebnisse am Wahlabend in Thüringen über den Ticker liefen sah sich Bodo Ramelow am Ziel seiner Träume: Er als Linker Ministerpräsident einer Rot-Rot-Grünen Regierung.
Erste Zweifel an dieser Vision kamen sicherlich, als Christoph Matschie (SPD) in bester Schrödermanier den Ministerpräsidentenposten für sich beanspruchte.
Jetzt will Bodo Ramelow wenigstens Rot-Rot-Grün in Thüringen retten. Dafür verzichtet er selbst auf den Ministerpräsidentenposten und schlägt vor, dass alle drei potentiellen Regierungsparteien gleichberechtigt einen Kandidaten vorschlagen. Trotz dieses Entgegenkommens reagiert die SPD eher kühl auf den Vorschlag. Nach ihrer Ansicht soll es keinen anderen Kandidaten geben als Matschie. Nur unter ihm könnte es zu Rot-Rot-Grün kommen.
Ramelow beharrt nicht auf Amt des Ministerpräsidenten
Er sah sich schon als Regierungschef einer rot-rot-grünen Koalition in Thüringen. Nun will sich Linken-Spitzenkandidaten Ramelow mit einem Ministerposten begnügen. Bodo Ramelow steckt zurück. Obwohl die Linke in dem Bündnis mit 27 Abgeordneten die mit ...
Textquelle: ZEIT ONLINE, zugegriffen am 18.09.2009
SPD-Spitze reagiert kühl auf Ramelow-Vorstoß
Die Thüringer Sozialdemokraten haben verhalten auf den Vorschlag von Linken-Spitzenkandidat Bodo Ramelow reagiert, wonach weder er noch SPD-Landeschef Christoph Matschie eine rot-rot-grüne Koalition führen sollten. Matschie sei «nicht verhandelbar», ...
Bild- und Textquelle: News Adhoc , zugegriffen am 18.09.2009
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