SPD in der Zwickmühle
Die SPD möchte einen Politikwechsel. Darum betont Steinmeier auch gerne, dass Schwarz-Gelb in Deutschland nicht gewollt sei.
Problem nur, dass ein Politikwechsel nur in Zusammenarbeit mit der Linken möglich ist. Vorbehalte einer Rot-Roten Koalition gibt es auch in der Parteiführung, so wird dies auf Bundesebene noch ausgeschlossen. Zumindest bis 2013, wie Müntefreing betont.
Auf Länderebene ist man hingegen mit Rot-Rot einverstanden. Eine Position, die viele Stammwähler der SPD verschrecken könnte. Forsa-Chef Güllner sagt voraus, dass viele SPD-Wähler in das Lager der Nichtwähler, oder zu anderen Parteien abwandern würden, wenn eine Linkskoalition auf Länderebene beschlossen wird. Diese Wähler würden das Vertrauen in die SPD längerfristig verlieren und so auch längerfristig verloren gehen.
Die SPD ist in der Zwickmühle. Ein Teil der Wähler lehnt die Linke strikt ab, ein anderer möchte einen Politikwechsel auch um diesen Preis. Egal wie die SPD sich entscheidet, bei einem Teil ihrer Wähler wird sie Sympathien einbüßen.
Meinungsforscher - Linksbündnisse schaden der SPD
Meinungsforscher - Linksbündnisse schaden der SPDDie möglichen rot-roten Koalitionen in Thüringen und im Saarland verschrecken zahlreiche SPD-Wähler, die zu den Unentschlossenen abwandern. Dass sie bis zur Bundestagswahl zurück kommen, ist fraglich, glaubt man Forsa-Chef Güllner.
Bild- und Textquelle: focus-online-RSS, zugegriffen am 02.09.2009
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