Eskalation der Gewalt bei afgahischer Präsidentschaftswahl befürchtet
Heute sind 15 Millionen Wähler in Afghanistan aufgerufen ihren neuen Präsidenten zu waählen. Schutz und einen störungsfreien Verlauf der Abstimmung sollen mehr als 300 000 Sicherheitskräfte, davon etwa 100 000 ausländische Soldaten, bieten.
Doch schon zu Beginn des Wahltages gibt es erste Bericht über neue Anschläge. Im Bundeswehr-Standort Kundussind Raketen in einem Wahllokal eingeschlagen. Die Taliban behaupten bereits 16 Wahllokale landesweit angegriffen zu haben. Außerdem prahlen die Fundamentalisten, dass mehr als 20 Personen die eienen Selbstmordanschlag verüben wollen in Kabul eingeschleust worden seien. Es scheint in Kabul auch zu Schießereien mit der polizei gekommen zu sein. 2 Selbstmörder wurden gestoppt, bevor sie ihre Bombem zünden konnten.
Präsident Karzai fordert seine Landsleute auf, sich nicht von den Taliban schrecken zu lassen und zur Wahl zu gehen. Trotzdem dürften weniger Wähler zu Wahl gehen als bei der letzten freien Präsidentenwahl.
Ein Erfolg der Taliban - eine Niederlage für die Demokratie, die von den westlichen Streitkräften nicht verhindert werden kann.
Afghanistan - Wahl von Gewalt überschattet
Unter schärfsten Sicherheitsvorkehrungen hat in Afghanistan die zweite Präsidentenwahl begonnen. Auf den Straßen Kabuls wird streng kontrolliert, über der Hauptstadt kreisen Hubschrauber. Dennoch gibt es erste Meldungen von Gewalt.
Bild- und Textquelle: focus-online-RSS, zugegriffen am 20.08.2009
Rakete trifft Wahllokal in Nordafghanistan
Rakete trifft Wahllokal in NordafghanistanWeitere Detonation in unmittelbarer Nähe – Unklarheit über Verletzte
Textquelle: NZZ-online-RSS, zugegriffen am 20.08.2009
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