Konzept stört CDU-Wahlkampf
Der Wirtschaftminister und Superstar der CDU, Karl-Theodor zu Guttenberg, hat seine Mitarbeiter im Wirtschaftministerium ein 61 Seiten starkes "Industriepolitisches Gesamtkonzept - Für eine nachhaltige Industriepolitik in Deutschland"zusammentragen lassen.
Doch das Ergebnis des Brainstormings gefällt zu Guttenberg gar nicht. Mit den Worten „So geht das nicht“ von zu Guttenberg wurden die Mitarbeiter an ihre Schreibtische zurückgesckickt und dürfen das Papier nochmals überarbeiten.
Dumm nur, dass das Schriftstück an die Öffentlichkeit kam. Ein Leckerbissen für die Opposition, die das Papier sofort zerriss.
Neben zu Guttenberg hat sich auch Merkel von dem Wirtschaftskonzept distanziert. Für Merkel kommt das Papier besonders ungelegen, hat sie sich doch bisher im Wahlkampf sehr erfolgreich um konkrete Aussagen gedrückt.
Ein Wirtschaftskonzept, welches nicht nur schöne Aussichten, sondern auch traurige Wahrheiten beinhaltet, könnte nun die Kanzlerin zu mehr inhaltlichen Aussagen im Wirtschaftsbreich zwingen.
"So geht das nicht" – Guttenberg und die Ideen seiner Experten
Nach Minister Karl-Theodor zu Guttenberg (CSU) hat sich auch die CDU von einem ersten Entwurf für ein industriepolitisches Grundsatzpapier aus dem ...
Textquelle: WELT ONLINE, zugegriffen am 17.08.2009
Guttenbergs Papierpanne stört Merkels Watte-Wahlkampf
Störfeuer aus den eigenen Reihen: Ein angebliches Industriekonzept von Wirtschaftsminister Guttenberg sorgt für Unruhe im Unionslager. ...
Textquelle: Spiegel Online, zugegriffen am 17.08.2009
Kommentare zu diesem Artikel
TrackBack
-
Diskursverweigerung und Dummheitsvermutung
Politikverdrossenheit wundert mich überhaupt nicht. Wer sollte auch Politik noch ernstnehmen? Die Volksparteien, die wie das Kaninchen vor der Schlange ihrem eigenen Bedeutungsverlust zusehen, haben eine ernsthafte politische Auseinandersetzung ansche...
Von: fxneumann · Blog von Felix Neumann