Sonntagsfrage Bundestagswahl - Fakten und Erklärungsversuche
Update: 23.12.2009
Keinerlei Wählerwechselbewegung zu beobachten. Andere Wahlumfragen sehen die SPD zwar in einem neuen Rekordtief, bei den Zahlen von Emnid ist davon aber nicht zu merken.
In der Vorweihnachtszeit wirken sich weder zu Guttenbergs Kundus-Drama, noch die Kopenhagener Klimagipfeltage auf die Wähler aus.
So endet das Jahr mit einer CDU / CSU mit weitem Vorsprung. Die SPD liegt mit 23% weit hinter ihren eigenen Ansprüchen als Volkspartei.
Bei den kleineren Parteien führen die Grünen mit 13% knapp vor FDP und Linke. Die FDP hat seit der Bundestagswahl stetig verloren. Die Linke kann mit 12% zufrieden ins neue Jahr gehen - man hat sich auch im Westen endgültig etabliert.
Um die Piratenpartei ist es ruhig geworden. Die Piraten sind dabei ihr Profil innerparteilich zu definieren. Bevor sie um mehr als 2% Wähler werben können, müssen sie jetzt definieren, für was sie in zukunft stehen wollen.
Die NPD gibt es immer noch. Von einem Verbot sind sie derzeit wohl genauso weit entfernt, wie von politischer Einflußnahme. Die dringlichste Frage der Rechtsextremistischen Partei ist derzeit: Wie kommen wir zu Geld.
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